Gestern waren Miriam und ich im Haus der Geschichte in der Ausstellung Man spricht Deutsch, in der es um die Deutsche Sprache, ihre Entwicklung und um Spielereien mit ihr ging.
Ein besonders interessantes Ausstellungsstück war ein Industrieroboter, den die Gruppe Robolab zu einem findigen Schreiberling umgebaut hat, der pausenlos Manifeste verfasst. Die dabei geschriebenen Sätze sind grammatikalisch korrekt und immer anders, da sie zufällig generiert werden.
Der Sinn dieser Thesen ergibt sich erst durch die spontane Interpretation des Lesers.
Nach je 7-8 Thesen (ca. 20 Minuten) gibt der Roboter ein fertiges Manifest aus. Mein Manifest trägt die Nummer 2999, das von Miriam die Nummer 3000. In Anbetracht, dass diese Ausstellung nur noch bis Sonntag (03.05.2009) geöffnet ist, sind dies beinahe schon Sammlerstücke.
Ich veöffentliche nun im Folgenden gelegentlich Aussagen dieser Manifeste, die zum Nachdenken anregen sollen.
§ 1 folgt im Anschluss.




















